Die Emanzipation des Mannes

Liebe Leser, ich bin eine soziale Frau und nicht aus Prinzip gegen Männer eingestellt. Nur als Info, damit ich keine komischen Nachrichten bekomme. Was aus mir spricht, das ist nur die Erfahrung der letzten 30 Jahre. Und die Wissenschaft sieht es ja auch. Nicht ohne Grund studieren mittlerweile mehr Frauen als Männer. Frauen scheinen ehrgeiziger zu sein, als Männer. Voran das liegt, keine Ahnung. Aber diese Entwicklung sieht man seit Ende der 60er Jahre entstehen. Während die Frauen sich emanzipiert haben, gab es bei den Männern einen Rücklauf.
Es kann sein, dass die Männer auch eine Emanzipation benötigen. Sie sind in den letzten Jahrzehnten mehr denn je auf der Suche nach neuen Identifikationspunkten. Es gibt kaum mehr einen Bereich, der nur ihnen gehört. Es ist also eigentlich ganz klar, dass sie gar nicht mehr wissen, wer sie sind.
Früher gehörte der Bereich Fußball den Männern. Mittlerweile kann davon überhaupt keine Rede sein. Die Frauen feiern in Folge Erfolge mit ihrer Nationalmannschaft und es gibt auch mehr Frauen, denn je, die Männerfußball schauen. Auch in dem noch immer männlich besetzten IT-Bereich arbeiten immer mehr Frauen. Informatik und die verschiedensten Programmiersprachen werden nicht nur von Männern als interessant angesehen. Wo ist also die Nische der Männer. Die, über die sie sich etwas definieren können? Letztens, als ich mit meinem Freund eine Wohnung gesucht habe, habe ich gezielt meinen Freund bei den Immobilienmaklern anrufen lassen. Ich muss zugeben, er hat das souverän gemacht. Wir haben gemeinsam auf immolo geschaut und er hat die Termine gemacht. Das bedeutet nicht, dass er die blöde Arbeit bekommt. Ich wollte einfach nur, dass er sich mit einbezogen fühlt und ihn hat das ja auch gefreut.

24.11.11 16:19

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