Männer und Kinder

Männer sind wie Kinder. Das ist zwar ein Klischee, aber hey, es stimmt. Zumindest kenne ich kaum eine Ausnahme. Meine Freunde, fand ich nur solange stark, bis ich mit ihnen zusammengekommen bin und sie sich haben fallenlassen. Ab dem Zeitpunkt musste ich alle Entscheidungen treffen und mich um die entscheidenden Dinge kümmern. Und bei meinen Freundinnen sehe ich das auch. Die, die mit ihren Freunden zusammenleben, die kümmern sich um den Haushalt, um die Versicherungen und Stromkosten, Internet etc., während die Typen nur arbeiten gehen. Und das machen meine Freundinnen auch. Also so ist das nicht. Die haben alle studiert und arbeiten 40 Stunden die Woche oder auch manchmal mehr in ihrem Job.
Wir haben uns letztens über Kinder und Männer unterhalten. Und jede von ihnen war sich unschlüssig, aber nicht, weil sie keine Kinder haben wollten, sondern weil sie wussten, dass wenn sie ein Kind bekommen, alles wieder an ihnen hängenbleibt.
Und das ist tatsächlich so eine Sache, wer studiert hat und auch etwas aus sich machen möchte, dem fällt es schwer, Kinder in die Welt zu setzen. Zumal sie sich dann nicht nur um die Kinder und den Haushalt kümmern müssten, sondern auch arbeiten gehen müssten.
ich glaube, das ist schwierig zu erklären, aber alles auf einmal geht halt nicht. Und da die Männer noch immer nicht den Haushalt und die Kinder mit übernehmen können, übernehmen sich die Mütter und werden am Ende zu Furien.
Die Frauen sind nur noch genervt und überarbeitet und die Männer bleiben dem Haus immer öfter weg, um die Gereiztheit der Frauen nicht mitzubekommen. Die Lösung befindet sich nicht unbedingt in Sichtweite, denn wer übernimmt freiwillig gerne Arbeit. Ich finde trotzdem, die Männer müssten selbständiger werden und auch mal mutiger.

3.11.11 15:49

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