Die Emanzipation des Mannes

Liebe Leser, ich bin eine soziale Frau und nicht aus Prinzip gegen Männer eingestellt. Nur als Info, damit ich keine komischen Nachrichten bekomme. Was aus mir spricht, das ist nur die Erfahrung der letzten 30 Jahre. Und die Wissenschaft sieht es ja auch. Nicht ohne Grund studieren mittlerweile mehr Frauen als Männer. Frauen scheinen ehrgeiziger zu sein, als Männer. Voran das liegt, keine Ahnung. Aber diese Entwicklung sieht man seit Ende der 60er Jahre entstehen. Während die Frauen sich emanzipiert haben, gab es bei den Männern einen Rücklauf.
Es kann sein, dass die Männer auch eine Emanzipation benötigen. Sie sind in den letzten Jahrzehnten mehr denn je auf der Suche nach neuen Identifikationspunkten. Es gibt kaum mehr einen Bereich, der nur ihnen gehört. Es ist also eigentlich ganz klar, dass sie gar nicht mehr wissen, wer sie sind.
Früher gehörte der Bereich Fußball den Männern. Mittlerweile kann davon überhaupt keine Rede sein. Die Frauen feiern in Folge Erfolge mit ihrer Nationalmannschaft und es gibt auch mehr Frauen, denn je, die Männerfußball schauen. Auch in dem noch immer männlich besetzten IT-Bereich arbeiten immer mehr Frauen. Informatik und die verschiedensten Programmiersprachen werden nicht nur von Männern als interessant angesehen. Wo ist also die Nische der Männer. Die, über die sie sich etwas definieren können? Letztens, als ich mit meinem Freund eine Wohnung gesucht habe, habe ich gezielt meinen Freund bei den Immobilienmaklern anrufen lassen. Ich muss zugeben, er hat das souverän gemacht. Wir haben gemeinsam auf immolo geschaut und er hat die Termine gemacht. Das bedeutet nicht, dass er die blöde Arbeit bekommt. Ich wollte einfach nur, dass er sich mit einbezogen fühlt und ihn hat das ja auch gefreut.

24.11.11 16:19, kommentieren

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Männer und Hausarbeit

Nun aber genug des Männerhasses. Es ist ja nicht so, dass ich sie für komplett inkompetent halte. Nein, das auf keinen Fall. Doch ich finde, sie könnten sich etwas mehr anstrengen. Und nicht alles ihres Frauen überlassen. Wie oft ich genervt bin, weil mein Freund mich wegen jeder Kleinigkeit fragt. Da denke ich mir oft, er sollte einfach mal seinen Kopf benutzen, dann müsste er mich nicht fragen. Auch solche Sachen wie Technik und IT. Früher war das ja mal so eine Männerdomäne. Die Männer haben die Technik im Haus gemacht und alle neuen Programme am PC installiert. Ich will ja nicht, dass mir mein Wissen abgenommen wird, aber es gibt so viele Männer, die sich mit so etwas überhaupt nicht auskennen. Meine Freundin Lou, die ist mit ihrem Freund vor ca. drei Wochen umgezogen. Und da kann man sagen, was man will, aber während Lou den Umzugswagen gebucht und gefahren, die Kartons gepackt und die Regale abgebaut hat, stand Marco ihr nur im Weg. Beim Aufbauen der Regale ist der fast verzweifelt, so dass Lou den Aufbau auch wieder übernehmen musste. Das ist doch nicht ok! Der würde ja nicht mal wissen, wie man eine Glühbirne auswechselt. Das ist hart, aber wahr. Und deswegen fordere ich mehr. Und zwar von allem. Ich habe keine Lust in der Beziehung alles alleine zu machen. Wenn ich das will, dann kann ich ja auch Single bleiben. Dann muss ich mich mit niemandem absprechen. Ist doch so, oder? Mein Vater hat beispielsweise immer am Samstag beim Putzen mitgeholfen. Er hat meiner Schwester und mir auch gezeigt, wie man sein Kinderzimmer so aufräumt, dass die Mama zufrieden ist. Und ich glaube nicht, dass er sich dadurch weniger männlich gefühlt hat. Für ihn war das selbstverständlich. Und genau so soll es ja auch sein. Das heißt, dass es nicht an der alten Generation liegt, weshalb die jungen Männer so faul sind. Also, was ist nur los mit euch?

9.10.11 16:03, kommentieren

Männer und Kinder

Männer sind wie Kinder. Das ist zwar ein Klischee, aber hey, es stimmt. Zumindest kenne ich kaum eine Ausnahme. Meine Freunde, fand ich nur solange stark, bis ich mit ihnen zusammengekommen bin und sie sich haben fallenlassen. Ab dem Zeitpunkt musste ich alle Entscheidungen treffen und mich um die entscheidenden Dinge kümmern. Und bei meinen Freundinnen sehe ich das auch. Die, die mit ihren Freunden zusammenleben, die kümmern sich um den Haushalt, um die Versicherungen und Stromkosten, Internet etc., während die Typen nur arbeiten gehen. Und das machen meine Freundinnen auch. Also so ist das nicht. Die haben alle studiert und arbeiten 40 Stunden die Woche oder auch manchmal mehr in ihrem Job.
Wir haben uns letztens über Kinder und Männer unterhalten. Und jede von ihnen war sich unschlüssig, aber nicht, weil sie keine Kinder haben wollten, sondern weil sie wussten, dass wenn sie ein Kind bekommen, alles wieder an ihnen hängenbleibt.
Und das ist tatsächlich so eine Sache, wer studiert hat und auch etwas aus sich machen möchte, dem fällt es schwer, Kinder in die Welt zu setzen. Zumal sie sich dann nicht nur um die Kinder und den Haushalt kümmern müssten, sondern auch arbeiten gehen müssten.
ich glaube, das ist schwierig zu erklären, aber alles auf einmal geht halt nicht. Und da die Männer noch immer nicht den Haushalt und die Kinder mit übernehmen können, übernehmen sich die Mütter und werden am Ende zu Furien.
Die Frauen sind nur noch genervt und überarbeitet und die Männer bleiben dem Haus immer öfter weg, um die Gereiztheit der Frauen nicht mitzubekommen. Die Lösung befindet sich nicht unbedingt in Sichtweite, denn wer übernimmt freiwillig gerne Arbeit. Ich finde trotzdem, die Männer müssten selbständiger werden und auch mal mutiger.

3.11.11 15:49, kommentieren